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Weiterführende Informationen zum Wort Buchsbaum
| Entstehung:
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griech. pýxos (πύξος) > lat. buxus > 10. Jh. ahd./mhd. buhs > 11. Jh. buhsbaum → nhd. Buchsbaum
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| Wortbildungen:
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Buchsbaumhecke, Buchsbaumholz, Buchsbaumkugel, Buchsbaumschnitt
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| Ableitungen:
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Buchs, [htttps://www.dwds.de/wb/Buchse Buchse], Büchse
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| Interessantes:
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Der Buchsbaum spielt seit der Antike eine wichtige Rolle als Zierpflanze. Wegen seines dichten Wuchses wird er häufig für Hecken und kunstvolle Formschnitte verwendet. Sein Holz ist besonders hart und wurde früher für feine Schnitzarbeiten genutzt.
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Unikales Morphem ?
| Das Wort Buchsbaum ist aus den beiden Bestandteilen Buchs und Baum zusammengesetzt.
Das Morphem buchs ist noch als selbstständiges Wort erhalten (der Buchs = Buchsbaum). Es geht zurück auf ahd. unf mhf. buhs, das vom lat. buxus abgeleitet ist.
Es besteht ein etymologischer Zusammenhang zu den Wörtern Buchse und Büchse, die ursprünglich Behälter aus Buchsbaumholz bezeichneten. Auch wenn der Zusammenhang zwischen buchs in Buchsbaum, Buchse und Büchse für viele nicht mehr durchsichtig ist, kann dieses Morphem nicht als unikal eingestuft werden.
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Das Morphem buchs ist daher kein unikales Morphem.
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Belege/Quellen
DWDS, Wiktionary, Wörterbuchnetz (versch. Wörterbücher, vor allem Adelung, Goethe, Grimm-2), ZDL, Wikipedia, https://www.duden.de/rechtschreibung/Buchsbaum Duden-online]
Abbildungen: Die Bilder auf der Wörterseite sind frei zugänglichen Quellen von Wikimedia Commons entnommen. Die folgenden Bildunterschriften sind mit der Quelle verlinkt: Flöte Teilbild, tragbarer Altar, Geigenwirbel, Kamm Japan, Schachfiguren, Jesus am Kreuz, Pinselhalter, anatomische Figur; Flöte (VM Collectables),
Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen