Info - dunnemals
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Die Infoseite erläutert die Herkunft und sprachgeschichtliche Entwicklung des Wortes dunnemals. Sie zeigt, wie sich das niederdeutsche dunn aus dem althochdeutschen danne entwickelte. Außerdem beschreibt die Seite die Entstehung der Redewendung anno dunnemals, stellt verwandte historische Wendungen vor und untersucht, ob das Morphem dunn(e)- als unikales Morphem angesehen werden kann.
Weiterführende Informationen zum Wort dunnemals
| Entstehung: | 19. Jh. Das Wort stammt aus dem niederdeutschen dunn = dann, damals.
Es entwickelte sich aus der Redewendung anno dunnemals. |
| dann - dunn: | Das niederdeutsche dunn ist keine Ablautform des hochdeutschen dann, sondern eine dialektale Lautform desselben alten Wortes. Beide gehen auf das althochdeutsche danne zurück. Die Form dunn entstand durch lautgeschichtliche Entwicklungen innerhalb der niederdeutschen Dialekte: dann - denne - dunne. Das Wort blieb nur in der festen Verbindung dunnemals (= damals) erhalten. |
| Wortbildungen: | - |
| Ableitungen: | - |
| Interessantes: | Das lateinische Wort anno bedeutet im Jahre. Seit dem 15. Jahrhundert stellte man es häufig vor Datierungen.
Daraus entstanden später verschiedene scherzhafte Redewendungen für vor langer Zeit:
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Unikales Morphem ?
| Das Morphem dunn(e) kommt im heutigen Sprachgebrauch nicht isoliert und auch in keinen anderen Wortbildungen vor. | |
| Das Morphem dunn(e) ist daher ein unikales Morphem. | |
Belege/Quellen
Duden, DWDS, Wiktionary, ZDL; Wörterbuchnetz: BDO, DWN, Grimm-2
Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen
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