Info - Bottich

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Der Bottich ist ein großes, oben offenes Gefäß, das seit Jahrhunderten zum Aufbewahren, Gären, Waschen und Transportieren von Flüssigkeiten und anderen Stoffen verwendet wird. Ursprünglich wurden Bottiche meist aus Holz gefertigt. Heute kommen auch Metall, Kunststoff oder Beton zum Einsatz. Das Wort ist bereits im Althochdeutschen als potega belegt und geht vermutlich auf romanische und spätlateinische Vorformen zurück. Sprachgeschichtlich steht es möglicherweise mit lateinisch apotheca („Vorratsraum“, „Lager“) sowie mit spätlateinisch butica („Fass“) in Verbindung. Auf dieser Seite findest du weiterführende Informationen zur Wortherkunft, Etymologie, historischen Entwicklung, regionalen Bezeichnungen und zu den Wortbildungen des Wortes Bottich. Außerdem wird der Frage nachgegangen, ob der erste Teil des Wortes Bollwerk zu Gruppe der unikalen Morpheme gerechnet werden kann.

Weiterführende Informationen zum Wort Bottich

Entstehung: Die Herkunft des Wortes ist nicht eindeutig geklärt:
  1. griech. apothḗkē (ἀποθήκη) → lat. apothēca = Aufbewahrungsort, Lagerraum (vgl. Apotheke)
  2. mlat. butica = Gefäß, Behälter → ahd. botega → mhd. boteche

Aus diesen Formen entwickelte sich im Neuhochdeutschen das Wort Bottich.

Es gibt keinen etymologischer Zusammenhang von Bottich zu Böttcher, Bütte: mnd. bȫde, bōde (= Bütte) → 13. Jh. mnd. bȫdeker, 15. Jh. frühnhd. (md.) botticher, büttiger;
Wortbildungen: -
Ableitungen:
Interessantes: Das Wort Bottich gehört zu einer Gruppe von Wörtern, die ursprünglich einen Aufbewahrungsort oder Behälter bezeichneten. Dazu gehört auch das Wort Apotheke, das ursprünglich „Lagerraum“ bedeutete.

Heute bezeichnet Bottich meist einen großen offenen Behälter, häufig aus Holz oder Kunststoff.

Unikales Morphem ?

Das Morphem bott im Wort Bottich kommt in dieser Bedeutung nicht isoliert und in keiner weiteren Wortbildung vor.

Einen etymologischen Zusammenhang zum Wort Böttcher gibt es nicht.

Pik-Kreis-gruen.jpg Der Wortbestandteil bott kann daher als unikales Morphem betrachtet werden.

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Belege/Quellen

DWDS, Wiktionary, ZDL, Duden-online (nicht werbefrei); Wörterbuchnetz (hier vor allem Adelung, Grimm-Wörterbuch); Wikipedia

Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen



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