Weiterführende Informationen zum Wort gedeihen
| Entstehung:
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deihen: 8. Jh. ahd. thīhan, mhd. dīhen = wachsen, geraten
Das einfache Verb deihen verschwand nach dem 17. Jahrhundert allmählich aus der Sprache und war im 19. Jahrhundert kaum noch gebräuchlich.
gedeihen: 10. Jh. ahd. githīhan, mhd. gedīhen
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| Wortbildungen:
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gedeihlich, Gedeihlichkeit, angedeihen
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| Ableitungen:
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der Gedeih (heute fast nur noch in der Redewendung auf Gedeih und Verderb)
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| Redensarten:
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- auf Gedeih und Verderb (= bedingungslos, ohne Rücksicht auf Folgen)
- Alles tun zu seiner Zeit – Sonntagsarbeit gedeiht nicht.
- Dankbarkeit und Weizen gedeihen nur auf gutem Boden.
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Unikales Morphem ?
| Das Morphem deih kommt im heutigen Sprachgebrauch nicht mehr selbstständig vor. Es erscheint nur noch mit dem Präfix ge- im Wort gedeihen und in wenigen Ableitungen.
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Das Morphem deih ist daher ein unikales Morphem.
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Belege/Quellen
DWDS, Wiktionary, Wörterbuchnetz, ZDL, Wikipedia, Duden-online
Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen