Info - gediegen: Unterschied zwischen den Versionen
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| colspan="2" |Das Morphem ''dieg'' kommt im heutigen Sprachgebrauch nicht selbstständig vor. Es erscheint nur noch mit dem Präfix ''ge''- im Adjektiv ''gediegen.'' | | colspan="2" |Das Morphem ''dieg'' kommt im heutigen Sprachgebrauch nicht selbstständig vor. Es erscheint nur noch mit dem Präfix ''ge''- im Adjektiv ''gediegen.'' | ||
Das Morphem ''dieg'' ist | Das Morphem ''dieg'' ist verwandt mit dem Morphem ''deih'' in gedeihen. Beides muss zusammen als verschiedene Schreibungen des gleichen Morphems betrachtet werden. Auch das Morphem ''deih'' kommt nur gemeinsam mit dem Präfix ''ge''- vor. | ||
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Aktuelle Version vom 9. September 2026, 08:16 Uhr
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Das Adjektiv gediegen geht auf althochdeutsch gidigan und mittelhochdeutsch gedigen zurück. Es war ursprünglich das Partizip Perfekt des Verbs gedeihen und bedeutete zunächst „gut geraten“ oder „gut entwickelt“. Daraus entstanden die heutigen Bedeutungen hochwertig, solide und sorgfältig gearbeitet. In der Bergmannssprache bezeichnet gediegen ein Metall, das in reiner Form vorkommt.
Auf dieser Seite erfährst du mehr über das Adjektiv gediegen. Außerdem wird hier der Frage nachgegangen, ob das Morphem dieg als universales Morphem angesehen werden kann.
Weiterführende Informationen zum Wort gediegen
| Entstehung: | ie.*tenk- = (sich) zusammenziehen, fest, dicht werden
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| Wortbildungen: | Gediegenheit, gediegenerweise |
| Ableitungen: | - |
| Interessantes: | In der Bergmannssprache spricht man von gediegenem Gold oder gediegenem Silber, wenn das Metall in reiner Form vorkommt.
Regional kann gediegen auch „merkwürdig“ oder „eigenartig“ bedeuten. |
Unikales Morphem ?
Belege/Quellen
DWDS, Wiktionary, ZDL, Duden-online (nicht werbefrei)
Wörterbuchnetz: Adelung, EWA, Goethe, Grimm
Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen
| siehe auch Info - gedeihen |
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