Info - gediegen
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Das Adjektiv gediegen geht auf althochdeutsch gidigan und mittelhochdeutsch gedigen zurück. Es war ursprünglich das Partizip Perfekt des Verbs gedeihen und bedeutete zunächst „gut geraten“ oder „gut entwickelt“. Daraus entstanden die heutigen Bedeutungen hochwertig, solide und sorgfältig gearbeitet. In der Bergmannssprache bezeichnet gediegen ein Metall, das in reiner Form vorkommt.
Auf dieser Seite erfährst du mehr über das Adjektiv gediegen. Außerdem wird hier der Frage nachgegangen, ob das Morphem dieg als universales Morphem angesehen werden kann.
Weiterführende Informationen zum Wort gediegen
| Entstehung: | ie.*tenk- = (sich) zusammenziehen, fest, dicht werden
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| Wortbildungen: | Gediegenheit, gediegenerweise |
| Ableitungen: | - |
| Interessantes: | In der Bergmannssprache spricht man von gediegenem Gold oder gediegenem Silber, wenn das Metall in reiner Form vorkommt.
Regional kann gediegen auch „merkwürdig“ oder „eigenartig“ bedeuten. |
Unikales Morphem ?
Belege/Quellen
DWDS, Wiktionary, ZDL, Duden-online (nicht werbefrei)
Wörterbuchnetz: Adelung, EWA, Goethe, Grimm
Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen
| siehe auch Info - gedeihen |
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