Info - Beffchen
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Weiterführende Informationen zum Wort Beffchen
| Entstehung: | mlat. biffa → afrz. bif(f)e → mnl. beffe → nl. bef → mnd. beffe → 17. Jh. hd. Beffe, Pl. Beffen → 18. Jh. Verkleinerungsform: Beffchen
Zunächst war die Beffe ab dem 17. Jahrhundert Teil der bürgerlichen Kleidung. Im 18. Jh. bezeichnete Beff vereinzelt auch die Chorkappe des Domherrn und ebenso den Schleier von Nonnen. In diesen Bezeichnungen ist das Nomen ausgestorben. Erhalten ist das Deminativum Beffchen. Seit dem 19. Jahrhundert gehört sie zur Amtstracht evangelischer Geistlicher. |
| § 132a StGB | 1811 wurde durch eine Kabinettsorder von König Friedrich Wilhelm III in Preußen der Talar für (christliche und jüdische) Geistliche, Richter und königliche Beamte als Amtstracht eingeführt. Seitdem sind Beffchen und Talar als Amtstracht evangelischer Pfarrer geschützt. |
| Wortbildungen: | - |
| Ableitungen: | - |
| Interessantes: | Bilder von Beffchen findest du bei Wikipedia. Eine kindgerechte Beschreibung findest du auf den Internetseiten Religionen entdecken und Kirche entdecken. Bilder von ehemaligen EKD-Präsidenten mit Beffchen und Talar: Heinrich Bedford-Strohm, Nikolaus Schneider, Margot Käßmann |
Unikales Morphem ?
Belege/Quellen
DWDS, Wiktionary, Wörterbuchnetz (hier vor allem Grimm-Wörterbuch), ZDL, Wikipedia, Duden-online (nicht werbefrei)
Beff: Bayerisches Wörterbuch, DWb_Grimm, beffen: Bayerisches Wörterbuch, Bayerns Dialekte Online, Schweizer Idiotikon, anbeffen: Dialektologische Informationssystem
Abbildungen: evangelisch.de Religionen entdecken, Wikipedia
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