NoSoSt Entwicklung 2: Unterschied zwischen den Versionen
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==Weiterführende Informationen== | ==Weiterführende Informationen zum Wort ''Montag''== | ||
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== | ==Fremdsprachen== | ||
Die nordeuropäischen Sprachen können zum großen Teil von der altgermanischen Sprache abgeleitet werden. Dementsprechend lassen sich auch die Bezeichnungen für den Wochentag Montag auf den Germanischen Gott [https://de.wikipedia.org/wiki/Mani_(Mythologie) Mani] zurückführen. | Die nordeuropäischen Sprachen können zum großen Teil von der altgermanischen Sprache abgeleitet werden. Dementsprechend lassen sich auch die Bezeichnungen für den Wochentag Montag auf den Germanischen Gott [https://de.wikipedia.org/wiki/Mani_(Mythologie) Mani] zurückführen. | ||
Version vom 6. März 2026, 15:22 Uhr
| Warum schreiben wir Montag ohne d? Es ist doch von dem Wort Mond abgeleitet |
| Im Unterricht haben wir über die Wochentage gesprochen. Unsere Lehrerin hat gesagt: Die Namen der Wochentage sind schon über 4.000 Jahre alt. Es sind die alten Namen der Planeten. Der erste Tag ist der Sonntag, die Sonne. Der zweite Tag der Montag, der Mond usw. Warum schreiben wir dann nicht Mondtag? Das wußte unsere Lehrerin auch nicht. Lieber Graf Otho, kannst du uns das erklären? |
| Diesterwegschule, Klasse 3, Ahlen, 2010 |
Diskussion
| Das ist eine wirklich interessante Frage. Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Schön, dass ihr so aufmerksam seid.
Wenn das Wort Montag schon so alt ist, dann kann uns nur Herr Alt weiterhelfen. Ich bin gespannt, ob er erklären kann, wo das d im Wort Montag geblieben ist. | |
| Puh! Das ist nicht so einfach.
Eure Lehrerin hat ganz recht: Die Benennung der Wochentage haben wir vor mehr als 4.000 Jahren von den Babylonier geerbt. Für sie waren die Sonne, der Mond und die anderen Planeten Götter. | |
| Ojeh! Jetzt fängt Herr Alt schon im alten Babylon an. Das wird eine lange Nacht. Ich geh' dann schon mal schlafen. | |
| Warum sind Sie immer so ungeduldig? Warten Sie ab: Ich überspringe ganz schnell 3.000 Jahre. Sie werden sehen: dann wird es richtig spannend. Und am Ende wartet eine Überraschung. | |
| Also: Die Griechen haben die Regel für die Benennung der Wochentage von den Babyloniern übernommen und die Römer von den Griechen und die Germanen von den Römern. Allerdings hatten sie andere Namen für ihre Götter. So nannten die Griechen die Göttin des Mondes heméra Selḗnes, die Römer diēs Lūnae und die Germanen *guda mēnan. | |
| Aus dem Götternamen mēnan wurde in althochdeutscher Zeit (8. bis 11. Jahrhundert) māno. Der Montag ist also der „Tag des Mondes“ bzw. der „Tag der Göttin des Mondes“. Der Wochentag hieß bis ins 11. Jahrhundert manotag und später mantag und noch später montag. | |
| Moment mal: Dann gab es ja nie ein d beim Mond! | |
| Da ist Herrn Alt wirklich eine Überraschung gelungen!
Die Frage ist also nicht: Warum schreiben wir den Montag ohne d. Sondern: Warum schreiben wir den Mond mit d! | |
| Aber das ist eine ganz andere Geschichte. Diese Geschichte findest du beim Stichwort Mond. |
Hinweise zum Wort Montag
| Bedeutung: | der erste Tag der Woche |
| Beispielsatz: | Am Montag fängt die Schule wieder an. |
| Wortinfo: | Wortart: Nomen, der Montag; meist ohne Plural
Worttrennung: Mon-tag Aussprache: [ˈmoːnˌtaːk] |
Wortformen
Das Grundwort Montag wird fast immer nur in der Einzahl (Singular) verwendet. Eine Mehrzahl (Plural) kommt nur selten vor. Im 2. Fall (Genitiv) wird häufig ein s angehängt.
| Singular | Plural (selten) | ||
|---|---|---|---|
| 1. Fall | Nominativ | der Montag | die Montage |
| 2. Fall | Genitiv | des Montags, des Montages | der Montage |
| 3. Fall | Dativ | dem Montag, dem Montage | den Montagen |
| 4. Fall | Akkusativ | den Montag | die Montage |
| Weiterführende Informationen zum Grundwort Dienstag |
| Wörter: | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |
Info - Montag
Weiterführende Informationen zum Wort Montag
Modellwortschatz
Das Wort Montag gehört nicht zum Modellwortschatz.
Das Wort Monat gehört zum Modellwortschatz (Karteikarte: Vorderseite, Rückseite).
Das Wort Mond gehört zum Modellwortschatz (Karteikarte: Vorderseite, Rückseite).
Du kannst dir die Wörter Monat und Mond auch in einigen Fremdsprachen anhören.
Wörterliste
| Montag, | Tageszeiten (Nomen und zugehörige Adverbien):
Montagabend (montagabends), Montagmittag (montagmittags), Montagmorgen (montagmorgens), Montagnachmittag (montagnachmittags), Montagnacht (montagnachts), Montagvormittag (montagvormittags), |
| Adjektiv: | montägig, montäglich |
| Grundwort: | Montagausgabe, Montagsausgabe, Montagsauto, Montagsdemonstration (Montagsdemo), Montagsproduktion, Montagswagen |
| Bestimmungswort: | Faschingsmontag, Fastnachtsmontag, Güdelmontag/Güdismontag (= Rosenmontag schweizerisch), Ostermontag, Pfingstmontag, Rosenmontag (Rosenmontagsumzug, Rosenmontagszug) |
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Fremdsprachen
Die nordeuropäischen Sprachen können zum großen Teil von der altgermanischen Sprache abgeleitet werden. Dementsprechend lassen sich auch die Bezeichnungen für den Wochentag Montag auf den Germanischen Gott Mani zurückführen.
Den Wechsel von [a] nach [o] haben die Begriffe nur im deutschen und englischen Sprachraum vollzogen. [Hochdeutsch: Montag, regional auch Montach (Berlinerisch), Monda (Bayerisch), Mondach (Kölsch); Österreichisch, regional Moantog, Montog, Montig; Westfriesisch: moandei; Luxemburgisch: Meindeg; Englisch: Monday, Schottisch: Monanday.] In allen anderen Ländern der germanischen Sprachfamilie hat sich das [a] erhalten.
| Fremdsprache | Name der Sprache | Land | Region |
|---|---|---|---|
| mandag | Dänisch | Dänemark | |
| Montag | Hochdeutsch | Deutschland | |
| mandi | Nordfriesisch | Deutschland | Schleswig-Holstein |
| maanantai | Finnisch | Finnland | |
| Monday | Englisch | Großbritannien | |
| Monanday | Schottisch | Großbritannien | Schottland |
| Méindeg | Luxemburgisch | Luxemburg | |
| maandag | Niederländisch | Niederlande | |
| moandei | Westfriesisch | Niederlande | Friesland |
| mandag | Bokmål | Norwegen | regional |
| mánnodat | Nordsamisch | Norwegen/Schweden/Finnland/ | Lappland |
| måndag | Nynorsk | Norwegen | |
| måndag | Schwedisch | Schweden |
In den Ländern, deren Sprachen auf Latein zurückgeführt werden (romanische Sprachfamilie), dominieren Ableitungen von der römischen Göttin Luna. Auch die neueren Plansprachen (z. B. Esperanto) haben den Montag von der römischen Göttin abgeleitet. In einigen Sprachen ist der Begriff eine Zusammenziehung von lateinisch diēs Lūnae, z.B. Walisisch didd Llun oder Katalanisch dilluns.
| Fremdsprache | Name der Sprache | Land | Region |
|---|---|---|---|
| dies Lunae | Latein | - | |
| Lun | Bretonisch | Frankreich | Bretagne |
| lundi | Französisch | Frankreich | |
| luni | Korsisch | Frankreich | Korsika/Sardinien |
| diluns | Okzitanisch | Frankreich | Südfrankreich |
| de'Lun | Kornisch | Großbritannien | Cornwall |
| Diluain | Schottisch-Gälisch | Großbritannien | Schottland |
| dydd Llun | Walisisch | Großbritannien | Wales |
| Luan | Irisch | Irland | |
| lunis | Friaulisch | Italien | Venezien |
| lunedì | Italienisch | Italien | |
| lunis | Sardisch | Italien | Sardinien |
| luni | Sizilianisch | Italien | Sizilien |
| luni | Rumänisch | Rumänien, Republik Moldau | |
| llunes | Asturisch | Spanien | Asturien |
| luns | Galicisch | Spanien | Galicien |
| dilluns | Katalanisch | Spanien | Katalonien |
| lunes | Spanisch | Spanien | |
| luja | Romani | Sprache der Roma | |
| lundo | Esperanto | Plansprache | |
| lundio | Ido | Plansprache | |
| lunedi | Interlingua | Plansprache | |
| lundie | Novial | Plansprache |
In den meisten anderen Sprachen dominieren Begriffe, die den Montag als den zweiten Tag der Woche bezeichnen.
In der slavischen Sprachfamilie können die Begriffe auf das urslavische ponedělъkъ zurückgeführt werden: po (= nach) neděl’a (= keine Arbeit = Sonntag). Der Montag ist demnach der erste Tag nach dem Tag, an dem nicht gearbeitet wird.
| Fremdsprache | Transkription | Sprache | Land |
|---|---|---|---|
| панядзелак | panjadzelak | Weißrussisch | Belarus |
| ponedeljak | Bosnisch | Bosnien | |
| понеделник | ponedelnik | Bulgarisch | Bulgarien |
| ponedjeljak | Kroatisch | Kroation | |
| понеделник | ponedelnik | Mazedonisch | Mazedonien |
| poniedziałek | Polnisch | Polen | |
| понедельник | ponedelʹnik | Russisch | Russland |
| pondelok | Slowakisch | Slowakei | |
| ponedeljek | Slowenisch | Slowenien | |
| pondělí | Tschechisch | Tschechien | |
| понеділок | ponedilok | Ukrainisch | Ukraine |
Nicht nur in den europäischen Sprachen wird der Montag vom Mond abgeleitet. Auch in fernöstlichen Sprachen finden wir diese Ableitung. So ist beispielsweise auch in Japan 月曜日 (getsuyōbi) der Wochentag des Mondes: 月 = [ts.kʲi] = Mond, 曜日 = [joː.bi] = Wochentag).
| Fremdsprache | Transkription | Sprache | Land | Bedeutung |
|---|---|---|---|---|
| सोमवार | somavār | Hindi | Indien | Mondwochentag |
| 月曜日 | getsuyōbi | Japanisch | Japan | Wochentag des Mondes |
| 월요일 | wolyoil | Koreanisch | Korea | Wochentag des Mondes |
Unikales Morphem ?
| Wortinfo: | Nomen: der Montag, die Montage; Worttrennung: Mon-tag; Aussprache: [ˈmoːnˌtaːk] |
| Entstehung: | ahd. mānetac, mānotag, mhd. māntac, mōntac = Tag des Mondes
lateinisch dies Lunae = Tag der Mondgöttin Luna Monat: ahd. mānōd (8. Jh.), mhd. mānōt, mēnōt, mhd. mōnōt |
| Ableitungen: | montags |
| Das Morphem mon kommt in dieser Bedeutung nicht isoliert und nur in den beiden Wörtern Montag und Monat. | |
| Das Morphem mon ist daher kein unikales Morphem. | |
Montag: Wiktionary, Wikipedia: (Montag), (Wochentage), DWDS, DTA, Wortbedeutung.info,
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Dienstag
Hinweise zum Wort Dienstag
| Bedeutung: | der zweite Tag der Woche |
| Beispielsatz: | Am Dienstag gehe ich mit meiner Freundin ins Kino. |
| Wortinfo: | Wortart: Nomen, der Dienstag; meist ohne Plural
Worttrennung: Diens-tag Aussprache: [ˈdiːnstaːk] |
Wortformen
Das Grundwort Dienstag wird fast immer nur in der Einzahl (Singular) verwendet. Eine Mehrzahl (Plural) kommt nur selten vor. Im 2. Fall (Genitiv) wird häufig ein s angehängt.
| Singular | Plural (selten) | ||
|---|---|---|---|
| 1. Fall | Nominativ | der Dienstag | die Dienstage |
| 2. Fall | Genitiv | des Dienstags, des Dienstages | der Dienstage |
| 3. Fall | Dativ | dem Dienstag | den Dienstagen |
| 4. Fall | Akkusativ | den Dienstag | die Dienstage |
Wortherkunft
| Weiterführende Informationen zum Grundwort Dienstag |
| Wörter: | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |
Info - Dienstag
| zurück zur Wortgeschichte Dienstag |
Weiterführende Informationen zum Wort Dienstag
| Entstehung: | Der Name des Wochentages geht auf den germanischen Gott Tyr zurück.
Im Althochdeutschen lautete der Name Ziestag oder Thingstag. Das Wort hängt mit dem germanischen Thing zusammen. So nannte man früher eine Volksversammlung oder ein Gericht. Der Gott Tyr galt als Beschützer solcher Versammlungen. Der Tag wurde deshalb nach ihm benannt. | ||||||||||||||
| Vergleich mit anderen Sprachen: |
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| Wortbildungen: | - | ||||||||||||||
| Ableitungen: | - |
Wochentage
Die Römer nannten die Wochentage nach den damals bekannten Planeten der Erde. Die einzelnen Planeten waren für die Römer zugleich Götter. Die Germanen übernahmen dieses System. Sie änderten die Namen und benannten die Wochentage nach ihren Göttern. Als die Christen die germanischen Länder missionierten versuchten sie, diese heidnischen Namen der Wochentage umzubenennen. Dies konnten sie jedoch nur bei dem Mittwoch (Mitte der Woche) und dem Samstag (Ableitung vom hebräischen Sabbat = Ruhetag) durchsetzen.
Die Zählung der Wochentage begann bei den Römern mit dem Sonnengot (Sonntag). Erst mit Beschluss der UNO 1978 setzte sich weltweit die heute gebräuchliche Zählung mit dem Montag als ersten Tag der Woche durch.
| röm. Zählung | Römische Planeten | Germanische Götter | germanisch Mythologie | seit 1978 UNO | Tag | Wochentag heute |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2 | Mond | Mani | Gott des Mondes | 1 | Montag | germ. Gott |
| 3 | Mars | Tyr/Tiu/ Ziu, Thingsus | Gott des Krieges und des Rechts | 2 | Dienstag | germ. Gott |
| 4 | Merkur | Wodan, Odin, Futhark | Hauptgott der Germanen | 3 | Mittwoch | Mitte der Woche |
| 5 | Jupiter | Donar, Thor | Gott des Donners | 4 | Donnerstag | germ. Gott |
| 6 | Venus | Frija/Frigg | Schutzgöttin der Ehe und des Lebens | 5 | Freitag | germ. Gott |
| 7 | Saturn | Saturn; Sabbat | Gott der Aussaat; Ruhetag (Judentum) | 6 | Samstag | hebr. Sabbat |
| 1 | Sonne | Sonne, Sol | Sonnengott (lat. männl. / germ. weibl.) | 7 | Sonntag | röm./germ. Gott |
Unikales Morphem ?
| Das Morphem dien kommt in dieser Bedeutung im heutigen Sprachgebrauch nicht isoliert vor. | |
| Das Morphem dien in der Wortbildung Dienstag kann daher als unikales Morphem betrachtet werden. | |
Belege/Quellen
DWDS, Wiktionary, Wörterbuchnetz, OWID, ZDL
Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen
| zurück zur Wortgeschichte Dienstag |
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Duckdalbe
Hinweise zum Wort Duckdalbe
| Bedeutung: | Im Hafenboden eingerammte Pfähle, die der Markierung der Fahrrinne dienen oder an denen Schiffe festgemacht werden können. | ||
| Beispielsatz: | Die Duckdalben markieren die Fahrrinne für die Schiffe. | ||
| Wortinfo: | Wortart: Nomen: die Duckdalbe, die Duckdalben
Worttrennung: Duck-dal-be Aussprache: [ˈdʊkˌdalbə] | ||
| Unterschied: | Meist wird ein einzelner Pfahl als Dalbe und eine Pfahlgruppe als Duckdalbe bezeichnet. Die oberen Bilder zeigen also Duckdalben. Hier sind jeweils drei Pfähle miteinander verbunden. Das rechte Bild zeigt in der Mitte drei Dalben, also einzelne Pfähle, an denen längere Schiffe festmachen können. | ||
Wortformen
In der Einzahl (Singular) übernehmen alle vier Fälle das Grundwort. In der Mehrzahl (Plural) wird an das Grundwort ein n angehängt.
| Singular | Plural | ||
|---|---|---|---|
| 1. Fall | Nominativ | die Duckdalbe | die Duckdalben |
| 2. Fall | Genitiv | der Duckdalbe | der Duckdalben |
| 3. Fall | Dativ | der Duckdalbe | den Duckdalben |
| 4. Fall | Akkusativ | die Duckdalbe | die Duckdalben |
Wortherkunft
| Weiterführende Informationen zum Grundwort Duckdalbe |
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Info - Duckdalbe
| zurück zur Wortgeschichte Duckdalbe |
Weiterführende Informationen zum Wort Duckdalbe
| Entstehung: | Die Herkunft des Wortes Duckdalbe ist unklar. Es gibt drei verschiedene Erklärungsansätze: |
| |
| Wortbildungen: | Zum Bestandteil dalbe gibt es mehrere Wortbildungen:
Anlegedalbe, Eisbrecherdalbe, Führungsdalbe, Leitdalbe, Leuchtfeuerdalbe, Schutzdalbe, Streichdalbe, Vertäuungsdalbe |
| Interessantes: | Eine anschauliche Beschreibung von Dalben und ihrer Funktion in Häfen findest du bei Wikipedia zum Stichwort Dalbe. |
Sprachvergleich
In fast allen europäischen Ländern wird der Begriff Duckdalbe vom niederländischen dukdalve abgeleitet. In einigen Ländern (z. B. Dänemark, Spanien) wird auch auf den Herzog von Alba Bezug genommen. Die genaue Bedeutung (Pfahlgruppe im Hafen zum Festmachen oder Abweisen von Schiffen) ist überall ähnlich. In einigen Ländern werden auch die Markierungen einer Fahrrinne mit dem Begriff Dalbe bezeichnet.
| Sprache | Dalbe | Duckdalbe | Quellen |
|---|---|---|---|
| Deutsch | Dalbe | Duckdalbe | Wikipedia |
| Niederländisch | dalf | dukdalf / dukdalve | Wikipedia |
| Norwegisch | dalbe / pæle | dykdalb | Wikipedia |
| Dänisch | dalbe | dukdalbe / duc d’albe | Wikipedia |
| Schwedisch | dykdalb | Wikipedia | |
| Englisch | dolphin | Wikipedia | |
| Französisch | duc-d’Albe | Wikipedia | |
| Spanisch | duque de Alba | Wikipedia | |
Unikales Morphem ?
Da das niederländische Wort an die deutsche Schreibung angepasst wurde (Lehnwort) wird es nicht als Fremdwort behandelt. Es gibt keinen etymologischen Zusammenhang zum Verb ducken.
Belege/Quellen
Etymologie und Rechtschreibung: DWDS, OWID, ZDL, Wikipedia, Duden-online
Weitere Quellen wurden im Text verlinkt (sh. Tabelle in Kap. Sprachvergleich).
Landkarte: Die Landkarte wurde aus den Daten der Übersetzungen (sh. Tabelle in Kap. Sprachvergleich) mit Hilfe von ChatGPT erstellt.
Abbildungen: Die Abbildungen von Dalben wurden von Wikipedia und elbetreff.de (Herzlichen Dank an Andreas Glock für die Genehmigung für die Verwendung der Abbildung.) entnommen.
Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen
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dunnemals
Hinweise zum Wort dunnemals
| Bedeutung: | damals |
| Beispielsatz: | Dunnemals gab es noch eine Volksschule. |
| Wortinfo: | Wortart: Adverb
Worttrennung: dun-ne-mals Aussprache: [ˈdʊnəmaːls] |
Wortformen
Das Wort dunnemals ist ein Adverb. Adverbien haben keine verschiedenen Wortformen.
Wortherkunft
| Weiterführende Informationen zum Grundwort dunnemals |
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Info - dunnemals
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Weiterführende Informationen zum Wort dunnemals
| Entstehung: | 19. Jh. Das Wort stammt aus dem niederdeutschen dunn = dann, damals.
Es entwickelte sich aus der Redewendung anno dunnemals. |
| Wortbildungen: | - |
| Ableitungen: | - |
| Interessantes: | Das lateinische Wort anno bedeutet im Jahre. Seit dem 15. Jahrhundert stellte man es häufig vor Datierungen.
Daraus entstanden später verschiedene scherzhafte Redewendungen für vor langer Zeit:
|
Unikales Morphem ?
| Das Morphem dunn(e) kommt im heutigen Sprachgebrauch nicht isoliert und auch in keinen anderen Wortbildungen vor. | |
| Das Morphem dunn(e) ist daher ein unikales Morphem. | |
Belege/Quellen
DWDS, Wiktionary, Wörterbuchnetz, ZDL
Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen
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Bräutigam
Hinweise zum Wort Bräutigam
| Bedeutung: | zukünftiger Ehemann |
| Beispielsatz: | Die Braut und der Bräutigam gehen gemeinsam zum Altar. |
| Wortinfo: | Wortart: Nomen: der Bräutigam
Worttrennung: Bräu-ti-gam Aussprache: [ˈbʁɔʏ̯tɪɡaːm] |
Wortformen
Das Grundwort Bräutigam bezeichnet einen Mann kurz vor oder während der Hochzeit. In der Mehrzahl (Plural) wird an das Grundwort ein e angehängt. Für den Dativ sind im Singular zwei Varianten möglich. Im Plural wird en ergänzt
| Singular | Plural | ||
|---|---|---|---|
| 1. Fall | Nominativ | der Bräutigam | die Bräutigame |
| 2. Fall | Genitiv | des Bräutigams | der Bräutigame |
| 3. Fall | Dativ | dem Bräutigam, dem Bräutigame | den Bräutigamen |
| 4. Fall | Akkusativ | den Bräutigam | die Bräutigame |
Wortherkunft
Fremdsprachen
| Das alte Wort brūtigomo findest du auch in anderen germanischen Sprachen wieder. | ||||||||||||||||||||||||||||
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| Weiterführende Informationen zum Grundwort Bräutigam |
| Wörter: | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |
Info - Bräutigam
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Weiterführende Informationen zum Wort Bräutigam
| Entstehung: |
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| Wortbildungen: | Jubelbräutigam, Seelenbräutigam, Silberbräutigam; veraltet: Bräutigamsabend, Bräutigamsgabe, Bräutigamsliebe, Bräutigamsprobe, Bräutigamsthaler, |
| Ableitungen: | - |
| Interessantes: | Wenn du mehr über die Heirat erfahren möchtest, wie die Hochzeitszeremonie in den verschiedenen Religionen abläuft? Viele Antworten auf diese Fragen findest du auf der Internetseite Religionen entdecken. |
Unikales Morphem ?
Belege/Quellen
DWDS, Wiktionary, Wörterbuchnetz (hier vor allem Adelung, Grimm-2, Goethe; für Regiolekte: Rheinisches WB, Mecklenburgisches WB, Pfälzisches WB, Südhessisches WB; veraltete Wörter: Campe ), ZDL
Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen
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