NoSoSt Entwicklung
Dienstag
Wortherkunft
Fremdsprachen
| In allen nordgermanischen Sprachen ist die Bezeichnung für den Dienstag vom Germanischen Gott Tyr bzw. thingsus abgeleitet. Hier einige Beispiele: | ||||||||||||||||||||||||||||
|
Hinweise zum Wort Dienstag
| Bedeutung: | der zweite Tag der Woche |
| Beispielsatz: | Am Dienstag gehe ich mit meiner Freundin ins Kino. |
| Wortinfo: | Wortart: Nomen, der Dienstag; meist ohne Plural
Worttrennung: Diens-tag Aussprache: [ˈdiːnstaːk] |
Wortformen
Das Grundwort Dienstag wird fast immer nur in der Einzahl (Singular) verwendet. Eine Mehrzahl (Plural) kommt nur selten vor. Im 2. Fall (Genitiv) wird häufig ein s angehängt.
| Singular | Plural (selten) | ||
|---|---|---|---|
| 1. Fall | Nominativ | der Dienstag | die Dienstage |
| 2. Fall | Genitiv | des Dienstags, des Dienstages | der Dienstage |
| 3. Fall | Dativ | dem Dienstag | den Dienstagen |
| 4. Fall | Akkusativ | den Dienstag | die Dienstage |
| Weiterführende Informationen zum Grundwort Dienstag |
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Info - Dienstag
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Weiterführende Informationen zum Wort Dienstag
| Entstehung: | Der Name des Wochentages geht auf den germanischen Gott Tyr zurück.
Im Althochdeutschen lautete der Name Ziestag oder Thingstag. Das Wort hängt mit dem germanischen Thing zusammen. So nannte man früher eine Volksversammlung oder ein Gericht. Der Gott Tyr galt als Beschützer solcher Versammlungen. Der Tag wurde deshalb nach ihm benannt. |
| Wortbildungen: | - |
| Ableitungen: | - |
Wochentage
Die Römer nannten die Wochentage nach den damals bekannten Planeten der Erde. Die einzelnen Planeten waren für die Römer zugleich Götter. Die Germanen übernahmen dieses System. Sie änderten die Namen und benannten die Wochentage nach ihren Göttern. Als die Christen die germanischen Länder missionierten versuchten sie, diese heidnischen Namen der Wochentage umzubenennen. Dies konnten sie jedoch nur bei dem Mittwoch (Mitte der Woche) und dem Samstag (Ableitung vom hebräischen Sabbat = Ruhetag) durchsetzen.
Die Zählung der Wochentage begann bei den Römern mit dem Sonnengot (Sonntag). Erst mit Beschluss der UNO 1978 setzte sich weltweit die heute gebräuchliche Zählung mit dem Montag als ersten Tag der Woche durch.
| röm. Zählung | Römische Planeten | Germanische Götter | germanisch Mythologie | seit 1978 UNO | Tag | Wochentag heute |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2 | Mond | Mani | Gott des Mondes | 1 | Montag | germ. Gott |
| 3 | Mars | Tyr/Tiu/ Ziu, Thingsus | Gott des Krieges und des Rechts | 2 | Dienstag | germ. Gott |
| 4 | Merkur | Wodan, Odin, Futhark | Hauptgott der Germanen | 3 | Mittwoch | Mitte der Woche |
| 5 | Jupiter | Donar, Thor | Gott des Donners | 4 | Donnerstag | germ. Gott |
| 6 | Venus | Frija/Frigg | Schutzgöttin der Ehe und des Lebens | 5 | Freitag | germ. Gott |
| 7 | Saturn | Saturn; Sabbat | Gott der Aussaat; Ruhetag (Judentum) | 6 | Samstag | hebr. Sabbat |
| 1 | Sonne | Sonne, Sol | Sonnengott (lat. männl. / germ. weibl.) | 7 | Sonntag | röm./germ. Gott |
Unikales Morphem ?
| Das Morphem dien kommt in dieser Bedeutung im heutigen Sprachgebrauch nicht isoliert vor. | |
| Das Morphem dien in der Wortbildung Dienstag kann daher als unikales Morphem betrachtet werden. | |
Belege/Quellen
DWDS, Wiktionary, Wörterbuchnetz, OWID, ZDL
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Duckdalbe
Wortherkunft
Hinweise zum Wort Duckdalbe
| Bedeutung: | Im Hafenboden eingerammte Pfähle, die der Markierung der Fahrrinne dienen oder an denen Schiffe festgemacht werden können. | ||
| Beispielsatz: | Die Duckdalben markieren die Fahrrinne für die Schiffe. | ||
| Wortinfo: | Wortart: Nomen: die Duckdalbe, die Duckdalben
Worttrennung: Duck-dal-be Aussprache: [ˈdʊkˌdalbə] | ||
| Unterschied: | Meist wird ein einzelner Pfahl als Dalbe und eine Pfahlgruppe als Duckdalbe bezeichnet. Die oberen Bilder zeigen also Duckdalben. Hier sind jeweils drei Pfähle miteinander verbunden. Das rechte Bild zeigt in der Mitte drei Dalben, also einzelne Pfähle, an denen längere Schiffe festmachen können. | ||
Wortformen
In der Einzahl (Singular) übernehmen alle vier Fälle das Grundwort. In der Mehrzahl (Plural) wird an das Grundwort ein n angehängt.
| Singular | Plural | ||
|---|---|---|---|
| 1. Fall | Nominativ | die Duckdalbe | die Duckdalben |
| 2. Fall | Genitiv | der Duckdalbe | der Duckdalben |
| 3. Fall | Dativ | der Duckdalbe | den Duckdalben |
| 4. Fall | Akkusativ | die Duckdalbe | die Duckdalben |
| Weiterführende Informationen zum Grundwort Duckdalbe |
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Info - Duckdalbe
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Weiterführende Informationen zum Wort Duckdalbe
| Entstehung: | Die Herkunft des Wortes Duckdalbe ist unklar. Es gibt drei verschiedene Erklärungsansätze: |
| |
| Wortbildungen: | Zum Bestandteil dalbe gibt es mehrere Wortbildungen:
Anlegedalbe, Eisbrecherdalbe, Führungsdalbe, Leitdalbe, Leuchtfeuerdalbe, Schutzdalbe, Streichdalbe, Vertäuungsdalbe |
| Interessantes: | Eine anschauliche Beschreibung von Dalben und ihrer Funktion in Häfen findest du bei Wikipedia zum Stichwort Dalbe. |
Sprachvergleich
In fast allen europäischen Ländern wird der Begriff Duckdalbe vom niederländischen dukdalve abgeleitet. In einigen Ländern (z. B. Dänemark, Spanien) wird auch auf den Herzog von Alba Bezug genommen. Die genaue Bedeutung (Pfahlgruppe im Hafen zum Festmachen oder Abweisen von Schiffen) ist überall ähnlich. In einigen Ländern werden auch die Markierungen einer Fahrrinne mit dem Begriff Dalbe bezeichnet.
| Sprache | Dalbe | Duckdalbe | Quellen |
|---|---|---|---|
| Deutsch | Dalbe | Duckdalbe | Wikipedia |
| Niederländisch | dalf | dukdalf / dukdalve | Wikipedia |
| Norwegisch | dalbe / pæle | dykdalb | Wikipedia |
| Dänisch | dalbe | dukdalbe / duc d’albe | Wikipedia |
| Schwedisch | dykdalb | Wikipedia | |
| Englisch | dolphin | Wikipedia | |
| Französisch | duc-d’Albe | Wikipedia | |
| Spanisch | duque de Alba | Wikipedia | |
Unikales Morphem ?
Da das niederländische Wort an die deutsche Schreibung angepasst wurde (Lehnwort) wird es nicht als Fremdwort behandelt. Es gibt keinen etymologischen Zusammenhang zum Verb ducken.
Belege/Quellen
Etymologie und Rechtschreibung: DWDS, OWID, ZDL, Wikipedia, Duden-online
Weitere Quellen wurden im Text verlinkt (sh. Tabelle in Kap. Sprachvergleich).
Landkarte: Die Landkarte wurde aus den Daten der Übersetzungen (sh. Tabelle in Kap. Sprachvergleich) mit Hilfe von ChatGPT erstellt.
Abbildungen: Die Abbildungen von Dalben wurden von Wikipedia und elbetreff.de (Herzlichen Dank an Andreas Glock für die Genehmigung für die Verwendung der Abbildung.) entnommen.
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dunnemals
Wortherkunft
Hinweise zum Wort dunnemals
| Bedeutung: | damals |
| Beispielsatz: | Dunnemals gab es noch eine Volksschule. |
| Wortinfo: | Wortart: Adverb
Worttrennung: dun-ne-mals Aussprache: [ˈdʊnəmaːls] |
Wortformen
Das Wort dunnemals ist ein Adverb. Adverbien haben keine verschiedenen Wortformen.
| Weiterführende Informationen zum Grundwort dunnemals |
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Info - dunnemals
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Weiterführende Informationen zum Wort dunnemals
| Entstehung: | 19. Jh. Das Wort stammt aus dem niederdeutschen dunn = dann, damals.
Es entwickelte sich aus der Redewendung anno dunnemals. |
| Wortbildungen: | - |
| Ableitungen: | - |
| Interessantes: | Das lateinische Wort anno bedeutet im Jahre. Seit dem 15. Jahrhundert stellte man es häufig vor Datierungen.
Daraus entstanden später verschiedene scherzhafte Redewendungen für vor langer Zeit:
|
Unikales Morphem ?
| Das Morphem dunn(e) kommt im heutigen Sprachgebrauch nicht isoliert und auch in keinen anderen Wortbildungen vor. | |
| Das Morphem dunn(e) ist daher ein unikales Morphem. | |
Belege/Quellen
DWDS, Wiktionary, Wörterbuchnetz, ZDL
Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen
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Eberesche
Wortherkunft
| Der erste Teil des Wortes (eber) hat seinen Namen von der Farbe der Blätter und Früchte. Das alte (gallische) Wort eburo bedeutete rötlich braun.
Die Blätter der Eberesche ähneln den Blättern einer Esche. Daher stammt der zweite Teil des Wortes. Beide Bäume haben außer dem Namen sonst keine Gemeinsamkeiten. | |
| Die rohen Beeren der Eberesche sind für Menschen zwar nicht giftig, können aber durch ihren bitteren Geschmack Bauchschmerzen verursachen. Wenn sie aber gekocht werden, dann verlieren sie ihre Bitterkeit.
Die Beeren der Eberesche werden von vielen Vogelarten als Nahrung geschätzt. Daher wird dieser Baum auch Vogelbeere genannt. | |
| Die folgenden Bilder zeigen links eine Allee mit Ebereschen. Hier kannst du schön die rötlich braune Farbe der Blätter erkennen. Danach ist der Baum im ersten Wortteil benannt: eber = rötlich braun. Daneben siehst du die Blätter und Früchte der Eberesche. Im Vergleich siehst du auf dem Bild daneben die Blätter einer Esche. Die Blätter der beiden Bäume sind sehr ähnlich. Daran kannst du erkennen, warum die Leute früher den zweiten Teil des Namens nach der Esche genannt haben. | |
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| |
| Wenn du mehr über die Eberesche wissen möchtest, dann findest du auf der Infoseite weitere Hinweise. |
Hinweise zum Wort Eberesche
| Bedeutung: | Laubbaum mit rötlich braunen Früchten |
| Beispielsatz: | Die Eberesche ist ein anderer Name für die Vogelbeere. |
| Wortinfo: | Wortart: Nomen
Worttrennung: Eber-esche Aussprache: [ˈeːbɐˌʔɛʃə] |
Wortformen
| Singular | Plural | ||
|---|---|---|---|
| 1. Fall | Nominativ | die Eberesche | die Ebereschen |
| 2. Fall | Genitiv | der Eberesche | der Ebereschen |
| 3. Fall | Dativ | der Eberesche | den Ebereschen |
| 4. Fall | Akkusativ | die Eberesche | die Ebereschen |
| Weiterführende Informationen zum Grundwort Eberesche |
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Info - Eberesche
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Weiterführende Informationen zum Wort Eberesche
| Entstehung: | ie. *erb(h)-, *reb(h)- = dunkelrötlich, bräunlich; air. ibar = Eibe; ahd. asc, mhd. asch = Esche; frühnhd. eberboum, eberasch, hd. Eberesche |
| Wortbildungen: | - |
| Ableitungen: | - |
| Interessantes: | Wenn du mehr über die Eberesche erfahren möchtest, so findest du leicht verständliche Beschreibung auf folgenden Internetseiten:Botanikus, Ökolandbau, NABU |
| Die Schutzgemeinschaft deutscher Wald (SDW) benennt jedes Jahr einen Baum zum Baum des Jahres. Viele Bilder und eine umfangreiche Beschreibung findest du auf der Internetseite der Schutzgemeinschaft deutscher Wald: Baum des Jahres 1997: die Eberesche. |
Unikales Morphem ?
Belege/Quellen
DWDS, Wiktionary, OWID, ZDL sowie verschiedene nicht werbefreie Quellen: Duden Online-Wörterbuch, wissen.de, Wortbedeutung.info
Abbildungen: Wikipedia: Eberesche: 1 a) Von Mbdortmund - Eigenes Werk, GFDL 1.2, 1 b) Von Straktur - Eigenes Werk, CC BY 3.0, Wikipedia: Esche: 2 a) Von AnRo0002 - Eigenes Werk, CC0, 2 b) CC BY-SA 3.0
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Eierschecke
Wortherkunft
| Aus Eiern, Quark, Rosinen und Mandelsplittern bestehende Überzugmasse für einen Blechkuchen. In manchen Gegenden werden auch Äpfel, Quark und Mohn verwendet. Der Ursprung des Grundwortes ist unklar. | |
Hinweise zum Wort Eierschecke
| Bedeutung: | Die Eierschecke ist eine Kuchenspezialität. Diese kommt ursprünglich aus Sachsen und Thüringen. |
| Beispielsatz: | Ich mag vor allem die Dresdener Eierschecke. |
| Wortinfo: | Wortart: Nomen
Worttrennung: Ei-er-sche-cke Aussprache: [ˈaɪ̯ɐˈʃɛkə] |
Wortformen
| Singular | Plural | ||
|---|---|---|---|
| 1. Fall | Nominativ | die Eierschecke | die Eierschecken |
| 2. Fall | Genitiv | der Eierschecke | der Eierschecken |
| 3. Fall | Dativ | der Eierschecke | den Eierschecken |
| 4. Fall | Akkusativ | die Eierschecke | die Eierschecken |
| Weiterführende Informationen zum Grundwort Eierschecke |
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Info - Eierschecke
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Weiterführende Informationen zum Wort Eierschecke
| Entstehung: | Schecke: ahd. schecho, mhd. schëcke, schëgge - eng anschliessender durchsteppter leibrock, der auch als panzer gebraucht wurde (sh. Quelle). Eierschecke: Im 14. Jh. war Schecke die Bezeichnung für einen Männerrock, der an der Taille mit einem breiten Gürtel eng geschnürt wurde. Diese Dreiteilung des Rocks war vermutlich Namensgeber für das Wort Eierschecke (sh. Quelle). |
| Wortbildungen: | - |
| Ableitungen: | - |
| Interessantes: | Kochrezepte (nicht werbefrei): Die Eierschecke, Dresdener Eierschecke, Freiberger Eierschecke, |
Unikales Morphem ?
| Das Morphem scheck(e) kommt in dieser Bedeutung im heutigen Sprachgebrauch nicht isoliert und auch in keinen anderen Wortbildungen vor. | |
| Das Morphem scheck(e) ist daher ein unikales Morphem. | |
Belege/Quellen
DWDS, OWID, ZDL sowie verschiedene nicht werbefreie Quellen: Duden Online-Wörterbuch, wissen.de, Wortbedeutung.info
Entstehung: Wikipedia, Mittelhochdeutsches Wörterbuch (BMZ), Mittelhochdeutsches Handwörterbuch (Lexer),
Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen
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Elfenbein
Wortherkunft
Hinweise zum Wort Elfenbein
| Bedeutung: | Material von Tierzähnen, Stoßzähne vor allem von Elefanten, Mammut und Walen |
| Beispielsatz: | Die Stoßzähne der Elefanten sind aus Elfenbein. |
| Wortinfo: | Wortart: Nomen
Worttrennung: El-fen-bein Aussprache: [ˈɛlfn̩ˌbaɪ̯n] |
Wortformen
| Singular | Plural | ||
|---|---|---|---|
| 1. Fall | Nominativ | das Elfenbein | die Elfenbeine |
| 2. Fall | Genitiv | des Elfenbeins, des Elfenbeines | der Elfenbeine |
| 3. Fall | Dativ | dem Elfenbein, dem Elfenbeine | den Elfenbeinen |
| 4. Fall | Akkusativ | das Elfenbein | die Elfenbeine |
| Weiterführende Informationen zum Grundwort Elfenbein |
| Wörter: | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |
Info - Elfenbein
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Weiterführende Informationen zum Wort Elfenbein
| Entstehung: | Elefant: griech. ἐλέφας (eléphās) > ahd. helfant; ahd. helfantbein = Elefantenknochen, Elfenbein, mhd. helfenbein; ab 16. Jh. auch elfenbein (in Angleichung an griech. und lat. ohne h) |
| Wortbildungen: | Adjektive: elfenbeinartig, elfenbeinern, elfenbeinfarben
Nomen: Elfenbeinarbeit, Elfenbeinbüste, Elfenbeinexport, Elfenbeinfächer, Elfenbeinfarbe, Elfenbeinfigur, Elfenbeingegenstand, Elfenbeingriff, Elfenbeinhandel, Elfenbeinhändler, Elfenbeinimitation, Elfenbeinjäger, Elfenbeinkamm, Elfenbeinkästchen, Elfenbeinknopf, Elfenbeinkopf, Elfenbeinkugel,Elfenbeinlöffel,Elfenbeinpalast, Elfenbeinporzellan, Elfenbeinschnitzerei, Elfenbeinthron, Elfenbeinturm (Redensart), Elfenbeinturm , Mammutelfenbein, ... |
| Namen: | Länder: Elfenbeinküste (Land in Afrika)
Pflanzen: Elfenbein-Mannstreu (Pflanze), Elfenbeinröhrling (Pilzart), Elfenbeinschneckling (Pilzart), Tiere: Elfenbein-Federlibelle (Libellenart), Elfenbein-Flechtenbärchen (Schmetterling), Elfenbeinmöwe (Mövenart), Elfenbeinspecht (Vogelart), ... |
| sonstiges: | Elfenbeinturm (Metapher), Elfenbeinmuseum in Schloss Erbach |
| Ableitungen: | - |
| Interessantes: | Interessante Artikel für Kinder findest du im Klexikon (Elefant, Elfenbein) und im Mini-Klexikon (Elefant, Elfenbein). eine interessante Sendung für Kinder über Elefanten, Elfenbein und Elfenbeinschmuggel findest du in der Sendereihe Löwenzahn. |
Unikales Morphem ?
Belege/Quellen
DWDS, Wiktionary, Wörterbuchnetz (versch. Wörterbücher, vor allem Adelung, Goethe, Grimm), OWID, ZDL sowie verschiedene nicht werbefreie Quellen: Duden Online-Wörterbuch, wissen.de, Wortbedeutung.info
Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen
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emsig
{{DISPLAYTITLE:emsig}}
Wortherkunft
Hinweise zum Wort emsig
| Bedeutung: | ausdauernd, mit großem Eifer und fleiß arbeiten; unermüdlich, tüchtig |
| Beispielsatz: | Die Bienen sammeln emsig Pollen und fliegen von Blüte zu Blüte. |
| Wortinfo: | Wortart: Adjektiv
Worttrennung: em-sig Aussprache: [ˈɛmzɪç] |
Wortformen
| Grundstufe (Positiv) | Vergleichsstufe (Komparativ) | Höchststufe (Superlativ) |
|---|---|---|
| emsig | emsiger | am emsigsten |
| Weiterführende Informationen zum Grundwort emsig |
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Info - emsig
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Weiterführende Informationen zum Wort emsig
| Entstehung: | ahd. emiʒʒīg, emeʒʒīg, mhd. emʒec, emʒic = beständig, fortwährend, beharrlich |
| Wortbildungen: | - |
| Ableitungen: | Emsigkeit |
Unikales Morphem ?
Belege/Quellen
DWDS, Wiktionary, Wörterbuchnetz (versch. Wörterbücher, vor allem Adelung, Goethe, Grimm), OWID, ZDL sowie verschiedene nicht werbefreie Quellen: Duden Online-Wörterbuch, wissen.de, Wortbedeutung.info
Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen
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Engerling
Wortherkunft
| Aus dem althochdeutschen Wort angar = Made, Larve wurde später enger und dann die Verkleinerungsform Engerling. |
Hinweise zum Wort Engerling
| Bedeutung: | Der Engerling ist die Larve eines Maikäfert | |
| Beispielsatz: | Die Engerlinge fressen die Wurzeln von unterschiedlichen Pflanzen. | |
| Wortinfo: | Wortart: Nomen
Worttrennung: En-ger-ling, En-ger-lin-ge Aussprache: [ˈɛŋɐlɪŋ] |
|
| Interessantes: | Zu den Maikäfern gibt es eine interessante Seite im Klexikon. Dort findest du auch eine Beschreibung der Entwicklung von der Larve (Engerling) bis zum Käfer. | |
| Die Engerlinge unterscheiden sich von anderen Larven unter anderem durch ihre Form. Sie sehen fast wie der Buchstabe "C" aus. |
Wortformen
| Singular | Plural | ||
|---|---|---|---|
| 1. Fall | Nominativ | der Engerling | die Engerlinge |
| 2. Fall | Genitiv | des Engerlings | der Engerlinge |
| 3. Fall | Dativ | dem Engerling | den Engerlingen |
| 4. Fall | Akkusativ | den Engerling | die Engerlinge |
| Weiterführende Informationen zum Grundwort Engerling |
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Info - Engerling
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Weiterführende Informationen zum Wort Engerling
| Entstehung: | ie. *angu̯(h)- = Schlange, ahd. angar, mhd. anger, enger = Enger; bereits im 10. Jh. auch mit dem Suffix -ring und später -ling; ahd. engiring, engirling, mhd. engerlinc. |
| Wortbildungen: | - |
| Ableitungen: | - |
| Interessantes: | Als Engerling wird nicht nur die Larve des Maikäfers genannt. In der Biologie zählen hierzu alle Larven der Familie der Scarabaeoidea, also auch die Larven Blatthornkäfer, Erdkäfer, Hirschkäfer, Mistkäfer, Rosenkäfer und weltweit über 35.000 weitere Arten. (Quelle). |
Unikales Morphem ?
Belege/Quellen
DWDS, Wiktionary, Wörterbuchnetz (versch. Wörterbücher, vor allem Adelung, Goethe, Grimm), OWID, ZDL sowie verschiedene nicht werbefreie Quellen: Duden Online-Wörterbuch, wissen.de, Wortbedeutung.info
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entbehren
{{DISPLAYTITLE:entbehren}} entbehrlich, Entbehrung #REDIRECT [[entbehren]]
Wortherkunft
| Das mittelhochdeutsche Verb enbern ist eine Verneinung des untergegangenen Verbs beran, bern = tragen. Die erste Silbe en ist die Verneinung. Ursprünglich bedeutete das Wort also etwas nicht tragen oder etwas nicht bei sich tragen. Das, was man nicht bei sich tragen kann, das braucht man auch nicht. So hat sich aus enbern = nicht tragen die Bedeutung ermangeln und vermissen entwickelt. | |
| Das untergegangene Verb beran (bern) ist auch noch in anderen Wörtern zu finden, zum Beispiel: | |
|
Hinweise zum Wort entbehren
| Bedeutung: | etwas oder jemanden vermissen |
| Beispiel: | Ich habe als Kind früher vieles entbehren müssen.
Ich möchte dich für keinen Tag in meinem Leben entbehren. |
| Wortinfo: | Wortart: Verb
Worttrennung: ent-beh-ren Aussprache: [ɛntˈbeːʁən] |
Wortformem (Flexion)
| Gegenwart
(Präsens) |
1. Vergangenheit
(Präteritum) |
2. Vergangenheit
(Perfekt) | ||
|---|---|---|---|---|
| Einzahl
(Singular) |
1. Person | ich entbehre | ich entbehrte | ich habe entbehrt |
| 2. Person | du entbehrst | du entbehrtest | du hast entbehrt | |
| 3. Person | er/sie/es entbehrt | er/sie/es entbehrte | er/sie/es hat entbehrt | |
| Mehrzahl
(Plural) |
1. Person | wir entbehren | wir entbehrten | wir haben entbehrt |
| 2. Person | ihr entbehrt | ihr entbehrtet | ihr habt entbehrt | |
| 3. Person | sie entbehren | sie entbehrten | sie haben entbehrt | |
| Weiterführende Informationen zum Grundwort entbehren |
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Info - entbehren
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Weiterführende Informationen zum Wort entbehren
| Entstehung: | Aus dem Verb ahd. beran, mhd. bern = tragen, hervorbringen hat sich mit dem altdeutschen Präfix in- = nein, nicht (als Negation ahd. inberan (9. Jh.), mhd. enbern = nicht tragen entwickelt. Das ursprüngliche Verb (beran, bern) ist schon früh untergegangen und kommt nur noch in einigen Regiolekten vor. Das Präfix ahd. in- und mittelhochdeutsch en- ist in späterer Zeit an das verbreitete Präfix ent- angepasst worden. |
| Wortbildungen:
(entbehren): |
Nomen: Entbehrung, Entbehrlichkeit, Unentbehrlichkeit
Adjektive: entbehrlich, entbehrt, entbehrungsreich, entbehrungsvoll, langentbehrt, unentbehrlich |
| verwandte Wörter: | Es gibt einige Wörter, die mit dem untergegangenen Verb mhd. bern (= tragen) verwandt bzw. hiervon abgeleitet sind. Dazu gehören die oben genannten Wörter gebären, Geburt, Eimer und Zuber. Hier sind weitere Wörter, denen man diesen Zusammenhang nicht auf den ersten Blick ansehen kann: |
| |
| Das mittelhochdeutsche Präfix en- (ahd. in-) führt zusammen mit dem mittelhochdeutschen Verb bern in der Bedeutung heben, erhaben auch zu weiteren Verwandtschaften, zum Beispiel: empor (ahd. in bore, mhd. enbore = in die Höhe), empören (ahd. irbōren, mhd. enbœ̅ren = erheben). Die gleiche germanische Wurzel haben auch die Wörter Berg (* bherg̑os-, germ. *berga-, mhd. berc = hoch erhaben) und Burg (germ. *burg-, mhd. burc = befestigte Höhe). Damit sind auch viele Vor- und Ortsnamen mit dem untergegangenen althochdeutschen Verb beran verwandt, von Birgit (die Erhabene) und Ingeborg (die Hüterin) bis Augsburg und Wittenberg. |
Unikales Morphem ?
Belege/Quellen
DWDS, Wiktionary, Wörterbuchnetz (versch. Wörterbücher, vor allem Adelung, Goethe, Grimm), OWID, ZDL sowie verschiedene nicht werbefreie Quellen: Duden Online-Wörterbuch, wissen.de, Wortbedeutung.info
Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen
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erwähnen
Wortherkunft
Hinweise zum Wort erwähnen
| Bedeutung: | a) etwas beiläufig anmerken
b) etwas urkundlich nennen, anführen |
| Beispielsatz: | a) Er hat in unserem Gespräch gestern gar nicht erwähnt, dass er vor drei Wochen operiert wurde.
b) Der Name unserer Stadt wurde bereits im 12. Jahrhundert in einer Urkunde erwähnt. |
| Wortinfo: | Wortart: Verb
; ich erwähne, du erwähnst, er/sie/es erwähnt, wir erwähnen; wir haben erwähnt Worttrennung: er-wäh-nen Aussprache: [ɛɐ̯ˈvɛːnən] |
Wortformem (Flexion)
| Gegenwart
(Präsens) |
1. Vergangenheit
(Präteritum) |
2. Vergangenheit
(Perfekt) | ||
|---|---|---|---|---|
| Einzahl
(Singular) |
1. Person | ich erwähne | ich erwähnte | ich habe erwähnt |
| 2. Person | du erwähnst | du erwähntest | du hast erwähnt | |
| 3. Person | er/sie/es erwähnt | er/sie/es erwähnte | er/sie/es hat erwähnt | |
| Mehrzahl
(Plural) |
1. Person | wir erwähnen | wir erwähnten | wir haben erwähnt |
| 2. Person | ihr erwähnt | ihr erwähntet | ihr habt erwähnt | |
| 3. Person | sie erwähnen | sie erwähnten | sie haben erwähnt | |
| Weiterführende Informationen zum Grundwort erwähnen |
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Info - erwähnen
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Weiterführende Informationen zum Wort erwähnen
| Entstehung: | ahd. giwahanen neben giwahan, mhd. gewähenen, seit 16. Jh. als erwähnen im heutigen Sinne belegt
in Abgrenzung hierzu und nicht verwandt: ahd. mhd. wān, wōn = Vermutung, Meinung, Hoffnung, Erwartung, Vorstellung, Scheu (sh. DWDS); ab 16. Jh. = Selbsttäuschung, ab 18. Jh. trügerische Vorstellung, Medizin: krankhafte Erscheinung, zwanghafte Einbildung |
| Bedeutungs-
Unterschied: |
Die Stadt Soest wurde bereits 836 urkundlich erwähnt. In einer alten Urkunde steht, dass die Stadt Lübeck bereits 1160 das Stadtrecht erhalten hat. Im ersten Beispiel bedeutet erwähnen, dass Soest möglicherweise schon sehr viel früher das Stadtrecht verlieben bekommen hat. Es bedeutet nicht, dass Soest 836 das Stadtrecht erhalten hat. |
| Wortbildungen: | Adjektivbildungen: ersterwähnt, erwähnenswert, erwähntermaßen, obenerwähnt, vorerwähnt, unerwähnt, ...
Nomenbildungen: Ersterwähnung, Nichterwähnung, Obenerwähnte, ... |
| Ableitungen: | Grundwort: erwähnen, Adjektiv: erwähnt, Nomen: Erwähnung |
Unikales Morphem ?
Belege/Quellen
DWDS, Wiktionary, Wörterbuchnetz (versch. Wörterbücher, vor allem Adelung, Goethe, Grimm), OWID, ZDL sowie verschiedene nicht werbefreie Quellen: Duden Online-Wörterbuch, wissen.de, Wortbedeutung.info
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